Warum Sundhausen kein Freibad bekam und Uthleben keine Wasserleitung
Im Zeitraum 1933 - 1939 gab es erste Planungen, in Sundhausen südlich des „Jugendheims“ (jetziger Standort DRK-Rettungswache) ein Freibad zu bauen. Auch die Uthleber wollten gerne ein Bad haben. Doch auch damals war das Geld vom Landkreis knapp. Nach ersten Kostenschätzungen wurden die Bürger beider Orte vor die Wahl gestellt „Wasserleitung oder Freibad“. Die Sundhäuser entschieden sich praktischerweise für den Bau einer zentralen Ortswasserversorgung mit Pumpenhaus und Hochbehälter auf dem Kesselberg. Die Uthleber entschieden sich für das Freibad und so konnten die Einwohner unseres Nachbarortes zwar im Sommer ins Freibad, jedoch musste jeder Grundstückseigentümer dort noch lange Zeit selbst sehen, wo er Trinkwasser herbekam.
***